Häufig gestellte Fragen zu GASTOP Drehkreuzen und Zugangssperren

GERÄTEAUSWAHL

Ein Drehkreuz ist eine Vorrichtung zur Kontrolle des Personenverkehrs in überwachten Bereichen. Ein integrierter Verriegelungsmechanismus ermöglicht den Durchgang nach einem Freigabesignal eines externen Systems, beispielsweise eines Karten- oder Ticketlesers. GASTOP-Drehkreuze können Ein- und Ausgang getrennt steuern.

Niedrige Drehkreuze sind höchstens 110 cm hoch. Sie eignen sich vor allem für Innenbereiche und überwachte Eingänge, an denen freie Sicht erwünscht ist und das Personal unmittelbar eingreifen kann. Hohe Drehkreuze sind über 110 cm hoch und haben meist eine Durchgangshöhe von über 200 cm. Sie werden insbesondere im Außenbereich, an Zäunen, auf Baustellen und an Zugängen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen eingesetzt. Beide Bauformen ermöglichen die Kontrolle einzelner Personen anhand eines Freigabesignals.

Speed Gates besitzen schwenkende Flügel und Sensoren zur Überwachung des Durchgangsbereichs. Dadurch ist ein berührungsloser Durchgang möglich. Bei geöffneten Flügeln könnten mehrere Personen mit nur einer Freigabe passieren; Sensoren können solche Vorgänge erkennen und akustisch melden. Drehkreuze begrenzen den Durchgang mechanisch durch ihre Rotorarme und sind auf die Vereinzelung von Personen ausgelegt.

Ein Schwenktor besitzt einen oder mehrere schwenkende Arme. Bei automatischen Modellen übernimmt ein Elektromotor die Bewegung und Rückstellung, bei mechanischen Ausführungen bewegt die passierende Person den Arm, der durch einen Feder- oder Pneumatikmechanismus zurückgestellt wird. Ein Drehkreuz besitzt einen Rotor mit zwei bis vier Armen oder Flügeln, dessen Drehbewegung den einzelnen Durchgang freigibt.

BA3, GA3 und MA3 sind raumhohe Drehkreuzserien. BA3 verfügt über eine elektronische Steuerung und motorische Drehunterstützung. GA3 besitzt eine elektronische Steuerung mit mechanischer Unterstützung durch einen Federmechanismus und weist konstruktive Unterschiede zur BA3-Serie auf. MA3 arbeitet ohne elektronische Steuerung und dient mit mechanischer Unterstützung zur Führung des Personenverkehrs in eine ausgewählte Richtung.

BR2 und GA2 sind niedrige Drehsperren mit elektronischer Steuerung. BR2 nutzt eine elektromechanische Rotorunterstützung mit Motor. GA2 verwendet eine mechanische Federunterstützung und unterscheidet sich zudem in einzelnen konstruktiven Details. Beide Serien können mit externen Zutrittskontrollsystemen zusammenarbeiten.

SG und GT sind Schwenktürserien mit Sensoren zur Erkennung von Personen im Durchgang. Bei SG schwenken die Flügel um etwa 90 Grad; das Gehäuse ist schmaler. Bei GT bewegen sich die Flügel in das Gehäuse hinein. Beide Systeme verfügen über elektromechanische Antriebe. GT ermöglicht im Vergleich zu SG eine strengere Kontrolle des Personenverkehrs.

AUSWAHL VON DREHKREUZEN

Zugangssperren werden unter anderem in Systeme für eine detaillierte, personenbezogene Zutrittskontrolle und Systeme für eine allgemeine Zugangskontrolle eingeteilt. Die geeignete Ausführung hängt von Sicherheitsniveau, Durchgangsbreite und Nutzungsart ab.

Berücksichtigt werden müssen die gewünschte Durchgangskapazität, die Spitzenbelastung, die Art der Zutrittskontrolle, die verfügbare Breite und gegebenenfalls ein zusätzlicher technischer Ausgang. Auch die erforderliche Sicherung gegen unbefugtes Übersteigen bestimmt die Wahl zwischen niedrigen und hohen Geräten.

Personenströme können konstant oder zeitlich schwankend sowie geplant oder ungeplant sein. Typische Spitzen entstehen beispielsweise beim Schichtwechsel in Betrieben. Bei der Dimensionierung ist stets die höchste zu erwartende Belastung zu berücksichtigen.

Niedrige Zugangssperren bis 110 cm eignen sich für überwachte Bereiche, in denen beispielsweise Empfangs- oder Sicherheitspersonal anwesend ist. Hohe Anlagen über 110 cm erschweren das Übersteigen und werden bei höheren Sicherheitsanforderungen eingesetzt. Beispiele sind BR2 und GA2 für niedrige sowie BA3 für hohe Drehkreuze.

Ob ein Modell für Innen- oder Außenbereiche geeignet ist, ergibt sich aus dem jeweiligen technischen Datenblatt. Eine Überdachung des Zugangs wird empfohlen, da Nutzer für die Identitätsprüfung häufig kurz vor dem Gerät stehen bleiben.

Übliche Ausführungen sind Edelstahl AISI 304, feuerverzinkter Stahl, pulverbeschichteter Stahl sowie verzinkter und pulverbeschichteter Stahl (Duplex). Edelstahl bietet eine hochwertige, widerstandsfähige Oberfläche, benötigt aber regelmäßige Pflege. Für aggressive Umgebungen, etwa in Küstennähe oder an Schwimmbädern, wird Edelstahl AISI 316 empfohlen. Verzinkung dient dem Korrosionsschutz; Pulverbeschichtung ermöglicht verschiedene Farben. Die Duplex-Ausführung kombiniert beide Eigenschaften.

DURCHGANGSKAPAZITÄT

Die technische Geräteleistung bezeichnet die möglichen Arbeitszyklen pro Stunde; je nach Gerät sind dies etwa 500 bis 1.800 Zyklen. Die geplante Kapazität beschreibt die vorgesehene Zahl der Durchgänge, die tatsächliche Kapazität den vor Ort gemessenen Personenfluss. Als statistische Richtwerte nennt GASTOP für öffentliche Einrichtungen 300–500 Personen pro Stunde und für regelmäßig genutzte Betriebszugänge 400–500 Personen pro Stunde. Die Werte können je nach Bedingungen abweichen.

Entscheidend sind die Reaktionsgeschwindigkeit des Zutrittskontrollsystems, die Erfahrung der Nutzer, das Verhalten der Personen, verständliche Hinweise zur Bedienung sowie Umgebungsbedingungen wie Niederschlag, Beleuchtung und Wegeführung.

Die Kapazität lässt sich durch ein schnell reagierendes Zutrittskontrollsystem, Schulungen, klare Bedienhinweise, Unterstützung durch Personal sowie geeignete Beleuchtung und Überdachung verbessern. Verzögerungen bei der Berechtigungsprüfung sollten vermieden werden.

Entgegenkommende oder sich kreuzende Personenströme sollten vermieden werden. Hilfreich sind eindeutige Beschilderungen, Piktogramme und Anweisungen zur Nutzung der Leser und Zugangssperren. Bei Veranstaltungen und stark frequentierten Eingängen sollte geschultes Personal Unterstützung leisten.

LESEGERÄTE UND STEUERGERÄTE

Anschließbar sind unter anderem Kartenleser, Ticketleser, Fingerabdruck- und Barcodeleser, Iris-Scanner, Fernbedienungen und weitere Steuergeräte. Die meisten Hersteller von Zutrittskontrollsystemen bieten geeignete Steuerausgänge.

Das externe Gerät wird an den entsprechenden Eingang der elektronischen Steuerung angeschlossen. Ein- und Ausgang besitzen getrennte Steuereingänge. Je nach Ausführung stehen ein oder zwei Rückmeldeausgänge zur Verfügung, die den Abschluss eines Durchgangszyklus signalisieren. Die genaue Verdrahtung ist der technischen Dokumentation zu entnehmen.

Die meisten marktüblichen Lesegeräte und Zutrittskontrollsysteme können mit GASTOP-Geräten zusammenarbeiten. Die Ansteuerung erfolgt in der Regel über einen potenzialfreien Kontakt („Dry Contact“). Viele Geräte liefern außerdem eine Rückmeldung über den abgeschlossenen Durchgang.

Ob ein Lesegerät in das Gehäuse eingebaut werden kann, hängt von seinen Abmessungen ab. Für die Prüfung sollten Maßzeichnungen einschließlich Stecker, Kabel und des benötigten Montage- und Wartungsraums bereitgestellt werden. Die GASTOP-Vertriebsabteilung unterstützt bei der Beurteilung.

ANSCHLUSS VON LESEGERÄTEN UND STEUERUNGEN

Externe Systeme geben einen kurzzeitigen Kontaktschluss an den Steuereingang der Zugangssperre. Die empfohlene Signaldauer beträgt etwa 0,5 Sekunden. Das Gerät entriegelt daraufhin den Rotor oder öffnet seine Flügel. Je nach Modell wird ein Rückmeldesignal über den abgeschlossenen Durchgang ausgegeben.

Die meisten handelsüblichen Karten- und Ticketleser sowie Zutrittskontrollsysteme können GASTOP-Speed-Gates, Drehkreuze und Schwenktüren steuern, sofern die erforderliche Schnittstelle vorhanden ist.

Ein Rückmeldesignal bestätigt, dass ein Gerät seinen Arbeitszyklus abgeschlossen hat. Damit kann ein externes System prüfen, ob auf eine erteilte Berechtigung tatsächlich ein Durchgang folgte. Dies ist besonders bei Ticket-, Zutritts- und Zeiterfassungssystemen wichtig.

Ein Steuersignal von mehr als einer Sekunde kann die Durchgangskapazität verringern und bei Systemen ohne Auswertung der Rückmeldung dazu führen, dass Freigaben nicht korrekt verarbeitet werden. Daher wird eine Signaldauer von höchstens einer Sekunde empfohlen.

Ja. Ein externes System, beispielsweise für Zutrittskontrolle, Ticketing, Zeiterfassung, Brandmeldetechnik oder Gebäudemanagement, kann unabhängig von einem manuell bedienten Steuerpult angeschlossen werden. So können etwa Empfangs- oder Sicherheitsmitarbeiter die Geräte zusätzlich bedienen.

VORBEREITUNG DER MONTAGE

Die Standardmontage durch GASTOP oder einen autorisierten Partner umfasst die Anlieferung, Entladung, Befestigung am geeigneten Untergrund mit Verbundankern, Anschluss an vorbereitete Stromleitungen, Funktionsprüfung, Montageprotokoll und Übergabe. Nicht enthalten sind üblicherweise die Installation von Netzteilen in Verteilern sowie der Anschluss externer Zutrittskontrollsysteme.

Erforderlich sind ein Montageplan, ein geeigneter tragfähiger Untergrund und die entsprechend der Gerätedokumentation vorbereiteten Stromleitungen. Ungeeignete Untergründe wie Dämmstoffe, Pflastersteine oder Asphalt sind zu vermeiden. Fluchtwege müssen mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden. Während der Arbeiten sind alternative Wege, Absperrungen, Schutz vor Baustellenstaub und gegebenenfalls eine technische Koordination vorzusehen.

Bei der Inbetriebnahme werden die Geräte gemeinsam mit externen Systemen geprüft, Bediener geschult und Sicherheitsabläufe eingeführt. Nutzer müssen Zugang zu verständlichen Betriebsanweisungen haben. GASTOP nennt als typischen Einführungszeitraum ein bis vier Wochen beziehungsweise bei Veranstaltungsorten zwei bis drei Großveranstaltungen. Auch Notfallabläufe bei Strom- oder Systemausfällen sind festzulegen.

Neben externen Lesern und Steuerungen können GASTOP-Geräte über spezielle Bedienpulte gesteuert werden. Die Montage des Bedienpults und der erforderlichen Steuerleitungen kann als zusätzliche Installationsleistung vereinbart werden.

Bei der Montageüberwachung kontrolliert GASTOP die vom Kunden ausgeführten Arbeiten auf Übereinstimmung mit der technischen Dokumentation. Dazu gehören die Montage der Komponenten, Befestigung, Strom- und Steueranschlüsse, Funktionstests sowie ein Überwachungsbericht.

ANFRAGEN UND ANGEBOTE

Anfragen können über das GASTOP-Anfrageformular oder direkt per E-Mail oder Telefon an den Vertrieb gerichtet werden. Hilfreich sind Angaben zum Gerätetyp, zur Anzahl der Durchgänge, zum Standort und zur geplanten Einbindung in ein Zutrittskontrollsystem.

Bestellungen werden über die GASTOP-Vertriebsabteilung oder nach einer Anfrage über das Unternehmensformular abgestimmt. Vor der Bestellung sollten Modell, Stückzahl, Oberflächenausführung, Zubehör, technische Anforderungen, Lieferbedingungen und kaufmännische Konditionen bestätigt werden.

Ein Angebot ist üblicherweise zwei Wochen ab Ausstellungsdatum gültig. Je nach Projekt und Leistungsumfang kann die Frist kürzer oder länger sein. Eine Verlängerung kann mit der Vertriebsabteilung abgestimmt werden.

Wenden Sie sich per E-Mail oder Telefon an die GASTOP-Vertriebsabteilung oder Ihren zuständigen Ansprechpartner. Geben Sie möglichst die Angebots- oder Bestellnummer sowie eine genaue Beschreibung Ihrer Frage an.

Produktions- und Lieferzeiten hängen von Gerätetyp und Bestellmenge ab. Eine konkrete Einschätzung erhalten Sie bei der GASTOP-Vertriebsabteilung oder einem autorisierten Vertriebspartner.

Der GASTOP-Vertrieb und autorisierte Partner unterstützen bei der Produktauswahl. Nennen Sie den Einsatzort, das erforderliche Sicherheitsniveau, die erwartete Durchgangskapazität, die verfügbare Breite, das vorgesehene Steuerungssystem, die Umgebungsbedingungen und die gewünschte Oberfläche.

TRANSPORT VON ZUGANGSSPERREN UND DREHKREUZEN

Die Geräte müssen in geschlossenen Fahrzeugen transportiert und gegen Verrutschen gesichert werden. Maßgeblich sind die Transportkennzeichnungen; ohne besondere Kennzeichnung erfolgt der Transport aufrecht. Transportsicherungen müssen vor der Beförderung angebracht werden. Abmessungen sind der jeweiligen technischen Dokumentation zu entnehmen.

Geräte müssen mit geeigneten Zurrmitteln gegen Kippen und Verschieben gesichert werden. Das Fahrzeug benötigt entsprechende Befestigungspunkte. Empfohlen werden textile Zurrgurte, die das Gerät von allen Seiten sichern.

Die Geräte werden für den Transport mit Schutzfolie gesichert; üblicherweise enthält jede Verpackung ein Gerät. Häufig werden sie vormontiert auf einer Transportpalette befestigt. Abmessungen und Gewichte sind in der technischen Dokumentation angegeben.

Geräte und Komponenten dürfen nur in aufrechter Position ein- und ausgepackt werden. Kontaktstellen mit Hubgeräten sind vor Beschädigungen zu schützen. Entfernen Sie die Verpackung vorsichtig, kontrollieren Sie Vollständigkeit und Transportschäden und entfernen Sie sämtliche Transportsicherungen. Verpackungsmaterial ist vorschriftsmäßig zu entsorgen.

Zum Standardlieferumfang gehören in der Regel ein Schlüssel für die Abdeckung beziehungsweise Wartungsklappe und technische Unterlagen oder ein QR-Code mit Zugangsdaten zur technischen Dokumentation im PDF-Format.

GERÄTEBEZEICHNUNGEN

Beispiel: BA3-1-3 NNN bezeichnet die Serie BA3, einen Durchgang, einen Rotor mit drei Flügeln und eine Edelstahlausführung von Rotor, Konstruktion und Dach. Oberflächenkennzeichen sind N für Edelstahl, M für Pulverbeschichtung, O für Verzinkung und D für Duplex. Die Standardausführung ist Edelstahl AISI 304; maßgeblich ist das jeweilige Produktdatenblatt.

Die Geräte besitzen einen elektronisch gesteuerten Mechanismus. Ein externer Impuls, etwa von einem Kartenleser, entriegelt den Rotor in der freigegebenen Richtung. Die Elektronik überwacht die Rotorposition und gibt nach einem Durchgang ein Rückmeldesignal aus. Eine Sperre verhindert die Drehung entgegen der Freigaberichtung. BA3 unterstützt die Drehbewegung motorisch, GA3 mechanisch. LED-Piktogramme zeigen Freigabe oder Sperrung an.

Die elektronisch gesteuerten niedrigen Drehkreuze werden durch ein externes 0-Volt-Kontaktsignal freigegeben. Die Steuerung überwacht die Armposition und meldet den abgeschlossenen Durchgang zurück. Ein- und Ausgang können getrennt gesteuert werden. BR2 verfügt über motorische, GA2 über mechanische Bewegungsunterstützung. LED-Piktogramme zeigen den jeweiligen Zustand.

EDELSTAHLGEHÄUSE

Edelstahl ist eine Eisenlegierung mit Chrom, deren Oberfläche eine schützende, sich selbst regenerierende Passivschicht ausbildet. Diese Schicht verbessert die Korrosionsbeständigkeit erheblich. Aggressive Umgebungen und Ablagerungen können sie jedoch beeinträchtigen, weshalb Edelstahl regelmäßig gereinigt und gepflegt werden muss.

Ja. Die Korrosionsbeständigkeit beruht auf der Passivschicht. Ablagerungen, insbesondere Chloride, Eisenpartikel und Industrieverschmutzungen, können diese Schicht schädigen. Eine regelmäßige Reinigung mit geeigneten Edelstahlpflegemitteln ist deshalb erforderlich.

Salzhaltige Meeresluft, Streusalz, Industrieemissionen, Baustellenstaub und starke Verkehrsverschmutzung erschweren die Bildung einer stabilen Schutzschicht. Unter solchen Bedingungen sind häufigere Reinigungen oder höher legierte Edelstähle wie AISI 316 empfehlenswert.

Zement- und Mörtelreste können mit geeigneten phosphorsäurehaltigen Mitteln und anschließend mit Wasser entfernt werden. Eisenpartikel erfordern gegebenenfalls eine fachgerechte Beiz- und Passivierungsbehandlung. Für Farbe sind passende Entferner, für Fingerabdrücke milde Seifenlösungen oder chloridfreie Glasreiniger geeignet. Auch spezielle Edelstahlpflegemittel von Herstellern wie Würth, Berner oder 3M kommen infrage. Beachten Sie stets die Herstellerhinweise.

Rostähnliche Flecken entstehen häufig durch Ablagerungen wie Streusalz, Metallstaub, Vogelkot oder Baustellenverschmutzungen. Ohne Pflege können diese die Passivschicht angreifen. Verwenden Sie geeignete Edelstahlreiniger und kontrollieren Sie, ob es sich nur um oberflächliche Ablagerungen oder bereits um Korrosion handelt.

PULVERBESCHICHTUNG UND VERZINKUNG

Bei der Pulverbeschichtung werden elektrisch geladene Pulverlackpartikel auf eine leitfähige Metalloberfläche aufgetragen. Anschließend wird das Werkstück erhitzt, sodass eine zusammenhängende Beschichtung entsteht. Sie bietet zahlreiche Farbvarianten und wird insbesondere für Innenanwendungen eingesetzt. Für Außenbereiche empfiehlt sich zusätzlicher Korrosionsschutz, beispielsweise eine Verzinkung.

Bei der Feuerverzinkung werden Stahlteile in ein über 450 °C heißes Zinkbad eingetaucht. Dabei entsteht eine fest haftende Schutzschicht gegen Korrosion. Eine anfängliche weiße Ablagerung kann durch Feuchtigkeit entstehen und beeinträchtigt nicht zwangsläufig die Schutzwirkung. Unterschiede in Farbton und Oberflächenbild sind prozessbedingt möglich.

Bei einer Duplex-Oberfläche erhält das Gerät zwei Schichten: zunächst eine Feuerverzinkung als Korrosionsschutz und darüber eine Pulverbeschichtung für die gewünschte Optik und Farbe.

Pulverbeschichtete Oberflächen sollten regelmäßig mit mildem Reinigungsmittel, lauwarmem Wasser und einem weichen Schwamm oder einer weichen Bürste gereinigt werden. Scheuermittel sind zu vermeiden; Reinigungsmittel müssen anschließend abgespült werden. In wenig belasteten Umgebungen werden Intervalle von etwa 6–12 Monaten genannt, in stärker belasteten Industrie-, Küsten- oder Schwimmbadbereichen häufigere Reinigungen, beispielsweise alle drei Monate. Testen Sie das Mittel zunächst an einer unauffälligen Stelle.

ÜBER GASTOP

GASTOP verbindet langlebige Technik, hochwertige Verarbeitung und ein modernes Design. Das Unternehmen liefert Zugangskontrolllösungen weltweit, unter anderem für Stadien, Flughäfen, staatliche Einrichtungen, Industrieanlagen und andere anspruchsvolle Standorte. Die Produkte sind für unterschiedliche klimatische Bedingungen und Sicherheitsanforderungen ausgelegt.

GASTOP-Produkte zeichnen sich durch eigene technische Lösungen, ein charakteristisches Design, solide Konstruktion und eine auf den professionellen Einsatz ausgerichtete Verarbeitung aus. Sie werden für unterschiedliche Anforderungen der Zutrittskontrolle entwickelt.

GASTOP verweist auf den langjährigen Einsatz seiner Geräte an Tausenden Standorten weltweit, darunter Stadien, Flughäfen, Skilifte, Bergwerke, Militäranlagen, Fabriken, Bahnhöfe und Seehäfen. Nach Unternehmensangaben unterstützen die Anlagen jährlich über 400 Millionen Personendurchgänge.

Die Geräte werden in der Europäischen Union hergestellt, hauptsächlich im GASTOP-PRODUCTION-Werk in Polen. Komponenten und Materialien stammen unter anderem von europäischen Zulieferern.

GASTOP nahm 1996 seine Tätigkeit auf und fertigte zunächst niedrige und hohe Drehkreuze. Später wurde das Sortiment um Schwenktüren, Speed Gates und weitere Systeme zur Personen- und Fahrzeugzugangskontrolle erweitert. Die Geräte kommen heute weltweit in Sportstätten, Verkehrsgebäuden, Behörden und Industrieanlagen zum Einsatz.

Für den Zeitraum 2026–2029 plant GASTOP neue Produkte für die Fahrzeug- und Personenzugangskontrolle sowie Systeme zur Identitätsprüfung.