Die Drehkreuze sind mit einem Mechanismus ausgestattet, der von einem elektronischen Prozessorsystem gesteuert wird. Nach Empfang eines Signals von einem externen Gerät (z. B. Kartenleser, Schalter/Taster in Form eines 0V-Signals, sogenannter Kurzschluss (max. 1 Sek. empfohlen)) und Überprüfung der Armposition übernimmt das Prozessorsystem die Kontrolle über das Blockieren und Entriegeln der Armbewegung. Ein Messsystem für die Rotorposition ermöglicht einen reibungslosen Betrieb und eine effiziente Funktion des Geräts. Das elektronische Prozessorsystem sendet ein Rückmeldesignal, das über die erfolgte Rotorumdrehung des Drehkreuzes für einen einzelnen Durchgang informiert. Der Gerätemechanismus ist mit einem Personenkontrollsystem für beide Bewegungsrichtungen ausgestattet, d.h. es können Steuerungen für jede Durchgangsrichtung separat an das Gerät angeschlossen werden. Das Gerät ist außerdem mit einem Mechanismus zur Blockierung der Rotorbewegung in der dem vom Steuergerät gewählten Richtung entgegengesetzten Bewegungsrichtung sowie einer Rotorbewegungsunterstützung ausgestattet (BA3 – Elektromotor, GA3 – mechanisches Unterstützungssystem (Stoßdämpfer)). Diodenpiktogramme zeigen den Status der Blockierung oder Entriegelung des Rotormechanismus an (grüner Pfeil – Mechanismus entriegelt und rotes Kreuz – Mechanismus blockiert).
Die Drehkreuze BA3-2-R, BA3-1-I und BA3-2-I sind mit Armen ausgestattet, die nach einer bestimmten Zeit in ihre Ausgangsposition zurückkehren und dort verriegeln.
Die MA3-Mechanismen werden nicht elektronisch gesteuert und verfügen über ein mechanisches System, das die Rotorumdrehung nur in einer ausgewählten Richtung ermöglicht. MA3-Mechanismen werden hauptsächlich zur Organisation des Ausgangs aus Objekten oder kontrollierten Zonen eingesetzt.



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